Wohnriester-Darlehen: Der günstige Riester-Kredit

Neben dem Wohnriester-Bausparvertrag stellt das Wohnriester-Darlehen die zweite Form der Riester-Baufinanzierung dar, die zum 01.01.2008 eingeführt wurde. Mit dem Riester-Darlehen können Sie die Förderung der Riester-Rente für die Finanzierung eines Eigenheims nutzen. Der Riester-Kredit bietet sich für alle Riester-Förderberechtigten an, die innerhalb der nächsten 12 Monate ein Eigenheim erwerben möchten.

So funktioniert die Riester-Finanzierung bzw. das Wohn-Riester-Darlehen

Das Riester-Darlehen bringt die Vorteile einer klassischen Baufinanzierung mit denen der Riester-Rente zusammen: Das Wohnriesterdarlehen ermöglicht eine zinsgünstige Baufinanzierung. Gleichzeitig sichern Sie sich die staatliche Förderung der Wohn-Riester-Rente, die durchschnittlich 35% beträgt.

Je nach Höhe des Finanzierungsvorhabens finanziert man einen Teil oder die komplette Höhe des Anschaffungspreises über ein Riester-Darlehen. In den darauf folgenden Jahren führt man den Wohnriesterkredit durch eigene Beiträge und der Riester-Zulage zurück. Pro Jahr und Person können so 2.100 € Annuität (= Zinsen und Tilgung) der Riester-Finanzierung gefördert zurückgezahlt werden.

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass Eheleute keinen gemeinsamen Riester-Darlehensvertrag haben dürfen, sondern jeder einen für sich. Eheleute oder Unverheiratete, die „unter einem Dach leben“ können somit also 4.200 € (= 2 x 2.100 €) jährliche Annuität im Rahmen der Riester-Baufinanzierung staatlich gefördert zurückzahlen.

Besteuerung der Riester-Baufinanzierung

Im Rentenalter muss man diese Form der Wohn-Riester-Rente versteuern. Die Höhe der Besteuerung richtet sich nach dem Wohnförderkonto.

Vorteile und Nachteile: Riester-Darlehen

Ein Riester-Darlehen hat gegenüber einer klassischen Baufinanzierung ohne Riester-Förderung einige Vorteile und Nachteile, die man beachten sollte.