Spotmarktbeschäftigung - Das kurzfristige Chartern eines Schiffes
Spotmarktbeschäftigung
Spotmarktbeschäftigung - Was versteht man unter Spotmarktbeschäftigung in der Schifffahrt?
Der Begriff Spotmarktbeschäftigung meint das kurzfristige Chartern eines Schiffes für eine fest definierte Reise. Spotreiseverträge werden überall dort geschlossen, wo die Schiffe gerade liegen und frei sind, also beschäftigt werden können. Im Gegenteil zu der Fest- oder Zeit-Charter (auch Time-Charter genannt) ist die Beschäftigung eines Schiffes auf Spotbasis auf wenige Tage oder auch nur einen Tag beschränkt.
Bei dieser sogenannten Reisecharter werden die Schiffe im Jahr deutlich häufiger befrachtet als die Schiffe, die fest gechartert werden. Die Einnahmen des Reeders sind auf dem Spotmarkt in der Regel höher als bei langfristigen Vercharterungen, unter anderem auch deshalb, weil immer das Risiko besteht, dass Schiffe länger unbeschäftigt am Hafen liegen und Kosten verursachen. Während in der Containerschifffahrt die Zeit-Charter üblich ist, d.h. das Mieten eines komplett betriebsbereiten Schiffes inklusive Besatzung über einen längeren Raum hinweg, wird der Spotmarkt vor allem vom Ölgeschäft genutzt.
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