Definition von Sharpe-Ratio
Sharpe-Ratio ist eine Kennzahl, welche beschreibt, wie stark die Rendite einer Geldanlage über dem risikofreien Zinssatz lag und bei welcher Volatilität diese Rendite erzielt wurde. Eine Sharpe-Ratio Kennzahl kann im Nachhinein (ex post) für einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen herangezogen werden, um sein Portfolio risikoärmer zu gestalten.
Die Idee hinter der Kennziffer des Sharpe Ratios ist es, eine Möglichkeit zu erhalten, die Überschussrendite eines Fonds pro Risikoeinheit zu bemessen. Mit Hilfe der Sharpe-Ratio wird beurteilt, ob das Verhältnis zwischen Ertrag und Risiko eines Fonds positiv oder negativ ist.
Voraussetzung hierfür ist, dass der Fondsmanager in einen risikofreien Vergleichswert investieren könnte.
Sharpe Ratio berechnen
Rechnerisch wird vom durchschnittlichen Ertrag des Investmentfonds der risikofreie Zinssatz abgezogen und anschließend durch den Wert des jährlichen Risikos (jährliche Volatilität) geteilt.
Beispiel der Sharpe Ratio Formel:
(Rendite – risikofreier Zinssatz) / Volatilität
Die Rendite eines Fonds: 8%
Der risikofreie Zinssatz: 0,5%
Volatilität: 10%
(8% – 0,5%) / 10% = 0,75
Was ist eine gute Sharpe Ratio? Sharpe-Ratio Faustregel: Je höher die Sharpe Ratio, desto besser ist das Investment!
Ist die Sharpe Ratio negativ, so deutet das darauf hin, dass der Fonds tatsächlich weniger Ertrag erzielte als das risikofreie Investment ergeben hätte. Die Kennziffer wird in diesem Fall bedeutungslos.
Die Sharpe Ratio eines Dax ETFs betrug vom September 2016 bis September 2017: ca. 1,8

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