WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Notenbank Fed hat vor den Folgen eines Handelskonflikts gewarnt. "Eine "starke Mehrheit" im geldpolitischen Ausschuss (FOMC) sehe in einem möglichen Handelskonflikt ein Abwärtsrisiko für die US-Wirtschaft, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 20. und 21. Januar hervorgeht. Die Finanzpolitik der aktuellen Regierung sollte jedoch in den kommenden Jahren das Wirtschaftswachstum stützen.

Die US-Notenbank hatte auf der letzten Sitzung den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent angehoben. "Fast alle Mitglieder hätten sich damals für eine Leitzinserhöhung ausgesprochen. Einige hätten jedoch vorgeschlagen abzuwarten, ob die Inflation anziehe.

Eine weitere Verschärfung der Geldpolitik halten die meisten Mitglieder für notwendig, hieß es im Protokoll. Hier sei ein graduelles Vorgehen notwendig. Mehrere Mitglieder forderten, dass die Geldpolitik restriktiver werden müsse.

Aktien- und Anleihekurse reagierten kaum auf die Veröffentlichung. Der Eurokurs fiel etwas zurück./jsl/he