Paris will TTIP-Gespräche stoppen, Apple muss Steuern nachzahlen und Tim Cook verkauft seine Apple-Aktien

Frankreich fordert TTIP-Stopp

Wie der französische Außenhandelssekretär in einem Radio-Interview mitteilte, wird Paris im September die Kommission der Europäischen Union dazu auffordern die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) einzustellen. Frankreich sehe bereits seit Monaten keinen Sinn mehr in den Gesprächen. Die Forderung kommt nicht überraschend. Bereits Wirtschaftsminister Gabriel äußerte seinen Unmut und hält die Verhandlungen für gescheitert.

Der französische Präsident fand zum Thema TTIP bereits im Mai deutliche Worte. Schon zu diesem Zeitpunkt hat er sich dazu bereiterklärt, das Freihandelsabkommen nicht zu akzeptieren, da er französische Grundprinzipien bedroht sehe. Mehr zum Thema auf zeit.de: goo.gl/6ec4fd

Steuern: Apple muss Milliarden nachzahlen

Der US-Konzern Apple muss laut europäischer Wettbewerbskommission in Irland Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro nachzahlen. Zwischen 2003 und 2014 habe die irische Regierung das Unternehmen mit Steuervorteilen begünstigt. Der Vorwurf der Kommission: Dabei gehe es um eine illegale Beihilfe, die andere Wettbewerber offensichtlich benachteiligt. Die irische Regierung habe dem Vorwurf bereits widersprochen. Vorbereitungen für einen Einspruch laufen bereits. Mehr zum Thema auf welt.de: goo.gl/btq6qf

Apple-Chef verkauft Aktien

Seit nun fünf Jahren führt Tim Cook das Unternehmen. Jetzt macht er mit dem Verkauf seines Aktien-Pakets im Wert von 36 Milliarden Dollar von sich Reden und versetzt die Aktien-Branche in helle Aufregung. Anleger können aufatmen. Cook bleibt, das Unternehmen befindet sich nicht in Schieflage. Vielmehr galt es für Cook, gewisse Börsenregularien und eine Frist von fünf Jahren einzuhalten, bevor er seine 34.000 Aktien abstoßen durfte. Weitere Informationen im Manager Magazin: goo.gl/rznkmk

Bild: davis