MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung hat bei der Energiewende laut einer neuen Studie des Prognos-Instituts ihre wesentlichen Ziele bislang weit verfehlt. Ungeachtet von Zuschüssen in dreistelliger Milliardenhöhe für den Ausbau der erneuerbaren Energien sind demnach die Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids nicht wie geplant kontinuierlich gesunken, sondern stagnieren seit 2014, heißt es darin.

Auftraggeber der Studie ist die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Deren Präsident Alfred Gaffal nannte die Energiewende angesichts der hohen Kosten "im Grunde ein Desaster". Laut der Studie sind auch der Verbrauch von Strom und natürlich genutzter Energiequellen, die nach dem Energiekonzept des Bundes vom Anfang dieses Jahrzehnts ebenfalls sinken sollten, seit 2015 wieder gestiegen./cho/DP/men