Spotify übernimmt Soundcloud doch nicht, die EZB verlängert ihr Anleiheprogramm und die Türkei beklagt den freien Fall

Spotify streicht Übernahme-Pläne

Der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify hat seine Pläne, den Berliner Mitbewerber Soundcloud zu übernehmen, gestrichen. Wie Medienberichte verlauten ließen, hätten beide Unternehmen die Verhandlungen bereits eingestellt. Noch im September 2016 schien die Übernahme nur noch wenige rechtliche Schritte vom Abschluss entfernt. Offiziell bestätigt wurde der spontane Rückzug von Spotify zwar noch nicht, jedoch vor dem Hintergrund des geplanten Börsengangs des Unternehmens erscheint er als logische Konsequenz. Medienberichte vermuten, dass eine Übernahme in einer Größenordnung von mehreren Millionen Euro den Börsenstart erschweren könnte. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/TnsVOe

EZB: 540 Milliarden mehr für Anleihe-Kaufprogramm

Die Europäische Zentralbank verlängert ihr Anleihe-Kauf-Programm bis Dezember 2017. Bis dahin lässt EZB-Chef Draghi 540 weitere Milliarden in den maroden Finanzmarkt fließen. Gespart wird aber doch. Ab April wird das monatliche Volumen von 80 Milliarden auf 60 Milliarden gesenkt. Zudem sollen die Regularien des Programms gelockert werden. Die Zentralbank wäre dann auch in der Lage Anleihen kaufen zu können, die bisher wegen schlechter Ratings nicht ins Visier genommen wurden. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/Ca6z5l

Türkei: Lira im freien Fall

Die türkische Lira hat ihren Tiefstand erreicht. Die Folge: Wirtschaftlicher Druck, der sich auch innerhalb der Politik breit macht. Bereits seit Januar dieses Jahres musste die Landeswährung an Wert einbüßen. Aktuell stehen einem US-Dollar 3,6 türkische Lira gegenüber. Für Präsident Erdogan ist der Schuldige bereits gefunden: Das Ausland. Experten halten allerdings dagegen und sind überzeugt, dass die Türkei selbst einen erheblichen Teil zur Krise beigetragen hat. Zum vollständigen Beitrag auf n-tv.de: goo.gl/UChACf

Bild: Tomasz Zajda