MADRID (dpa-AFX) – In Spanien ist die Inflationsrate weniger gestiegen als erwartet. Im März seien die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent geklettert, teilte die Statistikbehörde INE am Dienstag laut einer ersten Schätzung im Madrid mit. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einer Rate von 1,5 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Verbraucherpreise noch um 1,2 Prozent gestiegen.

Die Inflationsrate in Spanien liegt damit deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt für den gesamten Euroraum mittelfristig eine Rate von knapp zwei Prozent an.

Im Vergleicht zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März um 1,2 Prozent. Erwartet wurde hier ein Anstieg um 1,6 Prozent./jsl/tos/jha/