TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) – Die Anleger in Asien haben am Dienstag besonnen auf den Ausverkauf an der Wall Street reagiert. In Japan und Festland-China lagen die Kurse moderat im Minus, in Hongkong ging es sogar leicht aufwärts. Der eskalierende Handelskonflikt zwischen China und den USA verlor damit in Asien etwas von seinem Schrecken.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel bis zum Handelsschluss um 0,45 Prozent auf 21 292,29 Punkte. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten von Festland-China büßte 0,63 Prozent auf 3862,48 Punkte ein. Der Hang Seng in Hongkong stand derweil ein Drittel Prozent im Plus.

Die wichtigsten US-Aktienindizes waren am Montag nach dem verlängerten Wochenende deutlich abgesackt. Der Dow verlor 1,90 Prozent, der Nasdaq 100 rutschte um knapp 2,90 Prozent ab. Der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China habe die Stimmung an den New Yorker Börsen belastet, sagten Marktteilnehmer. China hatte als Reaktion auf die US-Strafzölle eigene Abgaben auf amerikanische Einfuhren angekündigt.

Stärkster Verlierer im Dow waren Intel-Aktien mit einem Abschlag von 6 Prozent. Informierten Personen zufolge will der US-Technologiekonzern Apple von 2020 an statt Intel-Chips eigene Prozessoren in seinen Produkten verbauen. Die Nachricht schickte auch andere Halbleiter-Werte in den Keller./stk/das/jha/