Russland strebt Einigung in der Ölpreisfrage an, “Zinskanal verstopft” und zwei kränkelnde Banken bleiben lieber getrennt

Fortschritte bei der Ölpreisstabilität?

Russland möchte sich mit den Opec-Staaten in der Ölpreis-Frage einigen. Alexandar Nowak, russischer Energieminister, ließ verlauten, dass am 24. Oktober ein Treffen am Opec-Sitz in Wien geplant ist. Auf der Agenda steht die Verhandlung um die Preisstabilität auf dem internationalen Ölmarkt. Erste Gespräche gab es bereits im April, allerdings ohne Erfolg. Seit Monaten diskutieren die Opec-Mitglieder und andere Öl-Produzenten über die Begrenzung der Fördermengen, um die Preise langfristig festigen zu können. Weitere Informationen zum Thema im Handelsblatt: goo.gl/kybIHO

Grenzen der Zinspolitik erreicht?

Ex-Bundesbank-Präsident Axel Weber, heute als Präsident des Verwaltungsrates der Schweizer Großbank UBS tätig, äußerte seine Bedenken bezüglich der aktuellen Zins- beziehungsweise Geldpolitik. Seiner Meinung nach habe die Wirksamkeit nach Jahren niedriger Zinsen ihre eigenen Grenzen erreicht. Zitat Weber: “Notenbanken sind heute sehr stark zum Reparaturbetrieb der Politik und der Finanzmärkte verkommen”. Weiter sagt Ex-Bundesbank-Präsident auf der Handelsblatt-Tagung “Banken im Umbruch”, dass der Zinskanal langsam “verstopft” sei. Das Potentialwachstum könne seiner Einschätzung nach nicht langfristig gefördert werden. Weitere Informationen zum Thema im Manager Magazin: goo.gl/XzvVFy

Commerzbank: Doch keine Fusion mit der Nummer eins

Die Deutsche Bank und die Commerzbank schließen sich nicht zusammen. Anfängliche Gespräche dazu wurden bereits beendet. Erfreut davon zeigte sich Mark Roach, für die Gewerkschaft Verdi im Aufsichtsrat der Commerzbank. Er lehnt einen Zusammenschluss kategorisch ab, da dieser nicht zielführend sei. Beide Banken wurden von der Finanzkrise und der daraus resultierenden Nullzinsphase in ihren Grundfesten getroffen. Eine Fusion zweier “kränkelnder” Geldhäuser sei seiner Meinung nach kontraproduktiv. Weitere Informationen dazu unter: goo.gl/dlnmwm

Bild: Maksym Yemelyanov