WIESBADEN (dpa-AFX) – Das Finanzvermögen der öffentlichen Hand ist im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, betrug das Vermögen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte beim nicht-öffentlichen Bereich 574,1 Milliarden Euro. Das Finanzvermögen umfasst Bargeld und Einlagen, sonstige Forderungen sowie Wertpapiere und Ausleihungen an den nicht-öffentlichen Bereich. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute, aber beispielsweise auch private Unternehmen.

Während das Finanzvermögen des Bundes in Höhe von 220 Milliarden Euro geringfügig um 0,2 Prozent sank, gab es bei den Ländern einen Anstieg um zwei Prozent auf 136,3 Milliarden Euro. Die Kommunen und Gemeindeverbände konnten ihr Finanzvermögen um 10,2 Prozent auf 83,5 Milliarden Euro erhöhen. Bei der Sozialversicherung stieg das Finanzvermögen um 7,5 Prozent auf 134,3 Milliarden Euro./czy/DP/zb