Geldsegen dank Niedrigzins, Chinas Export tritt auf der Stelle und die US-Justiz will im Abgas-Skandal ein Exempel statuieren

Niedrigzins: Geldsegen für Deutschland

Während die Finanzwirtschaft wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase ächzt, freut sich der deutsche Haushalt über einen Geldsegen in Milliardenhöhe. Seit Beginn der Finanzkrise 2009 profitierte Deutschland bis 2016 durch die lockere Geldpolitik und sparte 240 Milliarden Euro ein. Die Bundesregierung zeigt sich euphorisch, schließlich lassen sich Schulden so besser finanzieren. Dem anfänglichen Hochgefühl folgte allerdings die Ernüchterung von Seiten der Bundesbank. Die rechnete nämlich vor und kam zu folgendem Ergebnis: Rechnet man die Zinsersparnis heraus, hätte Deutschland im letzten Jahr sogar ein dickes Minus gemacht. Zum vollständigen Beitrag auf welt.de: goo.gl/eKmDlh

China: Ausfuhren auf historisch niedrigsten Stand

Der Exportweltmeister kämpft derzeit mit historisch niedrigen Wachstumszahlen im Exportgeschäft. Die Ausfuhren sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr nur um 7,7 Prozent gestiegen, so gering wie schon seit 25 Jahren nicht mehr. Der Einbruch im Handel scheint allerdings selbst verschuldet, so die Meinung eines Sprechers der chinesischen Zollbehörde. Die aktuelle Entwicklung zeige besonders drastisch die Auswirkungen der derzeitigen Anti-Globalisierungspolitik der Volksrepublik. Leider schneide sich China dabei auch ins eigene Fleisch. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/QOzTHS

169 Jahre Haft für VW-Manager?

Dem kürzlich festgenommenen VW-Manager Oliver Schmidt drohen nach Aussage der US-Justiz 169 Jahre Haft. Ihm wird vorgeworfen, direkt im Manipulationsskandal um VW verwickelt gewesen zu sein. Ein Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde von den US-Behörden abgelehnt. Zu groß sei die Gefahr nach Deutschland auszureisen und sich somit der US-Justiz zu entziehen. Allen Anschein nach möchte diese mit der Strafe ein Exempel im andauernden Prozess um den deutschen Autobauer statuieren, so die Vermutung mehrerer deutschen Medien. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/EI6OTb

Bild: electriceye