PARIS (dpa-AFX) – Der nachträgliche Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus der G7-Abschlusserklärung sorgt in Frankreich für Kritik. Die internationale Zusammenarbeit können nicht von Wutanfällen und kurzen Worten abhängen, teilte der Élyséepalast am Sonntag in Paris laut Nachrichtenagentur AFP mit.

Frankreich und Europa hielten hingegen an der in Kanada vereinbarten Erklärung des Gipfels von sieben wichtigen Industriestaaten (G7) fest. Wer sich nachträglich von den Vereinbarungen abwende, zeige sich als sprunghaft und haltlos, so der Präsidentenpalast laut AFP. Zu der Staaten-Gruppe gehören auch Deutschland, Italien, Japan, Kanada und Großbritannien.

Trump hatte seinen Schritt mit der Haltung des kanadischen Gastgebers des Gipfels, Justin Trudeau, begründet. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zum Abschluss der Gipfels am Samstag gesagt, er sei froh, dass die Europäer als eine Front aufgetreten seien./cb/DP/zb