Schlechtwetterstimmung in der japanischen Wirtschaft, deutsche Banken setzen sich für Frankfurt ein und die Postbank führt Gebühren ein

Japans Außenhandel knickt ein

Japans Exportwirtschaft muss einen herben Dämpfer verkraften. Im vergangen Juli ist der Export um etwa 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Ein Exportrückgang dieser Größenordnung gab es zuletzt im Oktober 2009. Als Ursachen nennen Experten den starken Yen sowie die damit einhergehende sinkende Nachfrage Chinas. Der Yen wurde in diesem Jahr um 20 Prozent gegenüber den Dollar aufgewertet. Japanische müssen damit auf internationalen Märkten teurer verkauft werden. Umsatzrückgänge sind die logische Konsequenz. International agierende Großunternehmen wie der Autobauer Toyota und der Elektronikhersteller Sony haben zum Beispiel derzeit mit sinkenden Umsetzen zu kämpfen. Mehr zum Thema auf Spiegel Online: http://goo.gl/0XLZJr

Frankfurt: Mehr Engagement aus Berlin bitte!

Der Kampf um die zukünftige Finanzmetropole ist eröffnet: Paris und Frankfurt haben sich in Stellung gebracht. Die deutschen Banken werben kräftig für die Mainmetropole als zukünftiger Finanzmarktplatz Nummer ein in Europa. Doch anders als beim französischen Nachbarn, fehlt ihnen hierzulande der nötige Einsatz vonseiten der deutschen Bundesregierung. Mehr Einsatz forderte deshalb bereits der deutsche Bankenverband (BdB): “Wir wollen, dass sich die Bundesregierung hier aus der Deckung wagt, dass sie hörbarer wird”, so Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer der des BdB. Andere Stimmen gehen sogar einen Schritt weiter und fordern die Bundesregierung auch in der Finanzpolitik dazu auf eine Willkommenskultur an den Tag zu legen. Mehr zum Thema auf n-tv.de: http://goo.gl/o5fwJn

Postbank führt Kontogebühren ein

Die größte Privatbank Deutschlands hat eine Neuausrichtung ihres Konto- und Preismodells angekündigt. Für Kunden mit einem Online-Konto werden nun monatlich 1,90 Euro fällig. Die Gebühr für ein flexibles Konto beläuft sich monatlich auf 3,90 Euro. Trotz der Einführung von Kontogebühren zahlen junge Kunden auch in Zukunft nichts, so Postbank-Vorstand Susanne Kloß. Außerdem wird der bisher vorausgesetzte Mindesteingang von 1000 Euro abgeschafft. Eine Voraussetzung, die es Kunden ermöglichte, gebührenfrei ihr Konto in Anspruch zu nehmen. Mehr zum Thema im Manager Magazin: http://goo.gl/h9q9Pq

Bild: filipefrazao