WASHINGTON (dpa-AFX) – Unter dem Eindruck einer weiter anziehenden Weltkonjunktur veröffentlicht der Internationale Währungsfonds am Dienstag seinen neuen Weltwirtschaftsbericht. Ökonomen gehen davon aus, dass der IWF seine Wachstumsprognose für das nächste Jahr von bisher 3,6 Prozent leicht anheben wird.

Mehr und mehr Wirtschaftsfachleute warnen allerdings vor der in einigen Ländern weiter galoppierenden Staatsverschuldung. Zuletzt hatte der scheidende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) darauf aufmerksam gemacht. Unter anderem Länder im südlichen Europa wie Griechenland und Italien, aber auch die weltgrößte Volkswirtschaft USA sind stark verschuldet.

Die Vorlage des Weltwirtschaftsberichts ist Auftakt für die Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington. In deren Rahmen treffen sich auch die G20-Finanzminister. Für Schäuble, der am 24. Oktober zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt werden soll, ist die Tagung in Washington nach acht Jahren im Amt auch der Abschied aus dem Kreis der Finanzminister./dm/DP/he