Der Oetker-Konzern zieht sich aus der Reederei zurück, Siemens tauscht Vorstandsmitglieder aus und China besteuert Fahrzeuge der Luxus-Klasse

Oetker verkauft Hamburg Süd

Der Bielefelder Oetker-Konzern gibt seine Reederei Hamburg Süd auf. Ein Käufer hat sich unlängst gefunden: Der dänische Konkurrent Maersk, Weltmarktführer im Reederei-Geschäft. Ein erster Vorvertrag soll bereits von beiden unterschrieben worden sein. Der Verkauf ist allerdings frühestens im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen, da die Kartellbehörden beider Länder der Transaktion offiziell zustimmen müssen.

Das nach Transportkapazität siebtgrößte Reederei-Unternehmen steckt seit geraumer Zeit in der Krise. Sinkende Frachtpreise und Überkapazitäten haben schließlich zum Verkauf beigetragen. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/IgfuWp

Siemens: Wechsel auf Vorstandsebene

Das deutsche Technologie-Unternehmen baut seinen Vorstand um. Von einigen seiner Mitglieder wird sich der Konzern trennen. Dafür werden neue Gesichter den zukünftigen Kurs mitgestallten. Allen voran: Cedrik Neike, Spitzenmanager des IT-Riesen Cisco. Mit Ihm erhofft sich Siemens das digitale Knowhow auch auf Führungsebene zu stärken. Außerdem begrüßt die Vorstandriege einen alten Bekannten. Michael Sen kehrt Eon den Rücken und kommt ins Unternehmen zurück.

Neike übernehme laut manager magazin die Verantwortung für den asiatischen Markt sowie für die Division Energiemanagement. Sen hingegen betreue den Sektor Global Services und den Börsengang der Medizintechnik. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/AgQSju

China sind Luxus-Autos ein Dorn im Auge

Luxus-Karosserien ab einem Preis von 178.000 Euro werden auf dem chinesischen Markt ab sofort mit einer Sondersteuer von zehn Prozent belegt. Das ließ das Finanzministerium aus Peking verlauten, ein Warnschuss insbesondere für deutsche Unternehmen. Im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Geldverschwendung treffen diese Maßnahmen vorzugsweise die Deutschen: BMW, Audi und Daimler. Derzeit dominieren sie das Premiumgeschäft und profitierten bisher von jährlichen Umsatz-Zuwächsen von 50 bis 100 Prozent. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/F7YY0k

Bild: powell83