Die Gold-Nachfrage ist gestiegen, Toshiba fährt wieder Gewinne ein und Frankfurt rührt die Werbetrommel

Gold-Nachfrage so hoch wie nie

Die Investitionsbereitschaft in alternative Anlagemöglichkeiten wächst. Besonders die Nachfrage nach Gold hat von Januar bis Juni 2016 rasant zugenommen. Insgesamt 1065 Tonnen des Edelmetalls kauften Investoren ein. Dies entspricht einem Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2009, Höhepunkt der internationalen Finanzkrise. Die Zeitschrift “Der Aktionär” beruft sich dabei auf einen Bericht des World Gold Council.

Im Vergleichszeitraum 2009 hatte die Krise die internationale Finanzwirtschaft fest im Griff. Eine wachsende Zahl von Anlegern wich zu diesem Zeitpunkt verstärkt auf vergleichsweise sichere Anlagemöglichkeiten aus, und hat Gold wieder für sich entdeckt. Das aktuelle Ankauf-Wachstum lässt sich auf die derzeitige Nullzinsphase zurückführen. Mehr zum Thema auf deraktionaer.de: http://goo.gl/YJGdPI

Toshiba: Aus Schieflage befreit

Nach sechs verlustreichen Quartalen fährt der Elektronikkonzern Toshiba wieder Gewinne ein. Noch im selben Zeitraum des vergangenen Geschäftsjahres hatte das Unternehmen einen Verlust von 57 Millionen Euro zu verkraften. Der Gesamtverlust für 2015 wird nach eigenen Angaben mit 6,24 Milliarden Euro beziffert. Von April bis Juni dieses Jahres kletterte der operative Gewinn auf 177 Millionen Euro.

Grund für den Gewinnzuwachs ist die erfolgreiche Aufarbeitung des jahrelangen Bilanzskandals, die von strikten Sparmaßnahmen begleitet wurde. Noch im laufenden Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Mehr zum Thema auf Spiegel Online: http://goo.gl/riuJC2

Hessischer Wirtschaftsminister auf Werbe-Mission

Mit einer Delegation war der hessische Wirtschaftsminister in London unterwegs, um für Frankfurt als zukünftigen Finanzplatz Nummer eins die Werbetrommel zu rühren. Für den Minister Tarek Al-Wazmir stand in erster Linie Aufklärung auf dem Plan, um Londoner Geldhäuser von der Mainmetropole zu überzeugen. Bei vielen herrsche zum Beispiel, so Al-Wazmir, noch ein falsches Bild zum Thema deutsches Arbeits- und Steuerrecht vor.

Erst kürzlich hatte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Frankfurt zum möglichen Profiteur des Brexits erklärt. Mehr zum Thema in der WirtschaftsWoche: http://goo.gl/x35JOp

Bild: psdesign1