LUXEMBURG (dpa-AFX) – In der Eurozone hat sich der Preisanstieg im März wie erwartet beschleunigt. Die Verbraucherpreise seien im Jahresvergleich um 1,4 Prozent gestiegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im Februar hatte die Rate noch bei 1,1 Prozent gelegen – dies war der niedrigste Stand seit Dezember 2016. Volkswirte hatten mit dem Anstieg im März gerechnet.

Mit dem Anstieg hat sich die Inflation etwas in Richtung des Zielwerts der Europäischen Zentralbank (EZB) bewegt, die mittelfristig eine Teuerung von knapp 2 Prozent anstrebt.

Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Energie- und Lebensmittelpreise herausgerechnet werden, verharrte im März bei 1,0 Prozent. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg auf 1,1 Prozent prognostiziert./jsl/jkr/das