LUXEMBURG (dpa-AFX) – Die Inflation im Euroraum hat im November leicht angezogen. Nach Daten des europäischen Statistikamts Eurostat vom Donnerstag betrug die Inflationsrate 1,5 Prozent. Analysten hatten mit einem Zuwachs von den im Vormonat verzeichneten 1,4 Prozent auf 1,6 Prozent gerechnet. Die Teuerung liegt nach wie vor unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent.

Die Kerninflation, die die Teuerung ohne Energie sowie Lebens- und Genussmitteln misst, betrug unverändert 0,9 Prozent. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 1,0 Prozent gerechnet. Die schwache Kernteuerung wird von der EZB als entscheidender Grund für ihre nach wie vor lockere Geldpolitik angeführt.

Am deutlichsten verteuerte sich im November Energie, die 4,7 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Lebensmittel kosteten 2,2 Prozent mehr, Dienstleistungen waren 1,2 Prozent teurer. Die Preissteigerungen von Industriegüter fielen mit durchschnittlich 0,4 Prozent gering aus./bgf/jkr/oca