FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Geldmenge im Euroraum ist im Juli schwächer gewachsen als erwartet. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 4,3 Prozent gerechnet. Das Wachstum im Vormonat wurde von 4,4 auf 4,5 Prozent korrigiert.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 schwächte sich ebenfalls ab. Es fiel von 7,5 auf 6,9 Prozent. M1 gilt aufgrund seines hohen Anteils an kurzfristigen Bankeinlagen als guter Konjunkturindikator.

Die Kreditvergabe an private Haushalte wuchs um 3,0 Prozent zum Vorjahresmonat. Dies entspricht dem Zuwachs im Vormonat. Die Ausleihungen an Unternehmen außerhalb des Finanzsektors stiegen ebenfalls wie im Vormonat um 4,1 Prozent./bgf/jkr/fba