BRÜSSEL (dpa-AFX) – Die Eurogruppe berät am Freitag (von 15.00 Uhr an) noch einmal über das bereits vereinbarte 500-Milliarden-Euro-Paket mit Hilfen für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten in der Corona-Krise. Die zum Paket gehörenden Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM im Umfang von 240 Milliarden Euro sollen von Freitag an endgültig verfügbar sein. Beim Kurzarbeiterprogramm Sure im Umfang von 100 Milliarden Euro und beim Programm der Europäischen Investitionsbank (EIB) für Unternehmenskredite sind dagegen noch Details offen.

Frankreich dringt zudem darauf, auch die Arbeit am geplanten Wiederaufbaufonds voranzutreiben. Allerdings liegt der angekündigte Vorschlag der EU-Kommission noch nicht vor. Kommissionschefin Ursula von der Leyen will das Programm zur wirtschaftlichen Erholung in den siebenjährigen Haushaltsplan 2021 bis 2027 einbetten und mit Hilfe von Garantien der Mitgliedstaaten Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen. Details sind aber so umstritten, dass sich die Präsentation des Plans immer weiter verschiebt./vsr/DP/stw