BRÜSSEL (dpa-AFX) – Die Schere zwischen reichen und armen EU-Regionen hat sich nach Angaben der Europäischen Kommission weiter geöffnet. In ihrem jüngsten Bericht zur milliardenschweren Regionalpolitik der Europäischen Union, zum sogenannten Kohäsionsfonds, schreibt die Brüsseler Behörde: "Die Regionen mit einem Bruttoinlandseinkommen pro Kopf deutlich über dem EU-Durchschnitt sind dank einer Kombination aus Produktivitäts- und Beschäftigungszunahmen schneller gewachsen als die weniger entwickelten."

Der Bericht wurde am Montag in Brüssel veröffentlicht. Die EU-Regionalpolitik soll eigentlich dafür sorgen, dass ärmere Regionen zu den reicheren aufschließen./ff/DP/stw