USA: Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht

WASHINGTON – Die US-Wirtschaft ist im Sommer etwas stärker gewachsen als bisher bekannt. Wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um auf das Jahr hochgerechnet 3,3 Prozent zum Vorquartal. Eine erste Schätzung hatte einen Anstieg um annualisiert 3,0 Prozent ergeben. Analysten hatten mit einer Korrektur gerechnet, allerdings nur auf 3,2 Prozent.

USA: Schwebende Hausverkäufe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON – In den USA sind die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Oktober deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe erhöhten sich zum Vormonat um 3,5 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 1,0 Prozent erwartet.

Fed-Chefin Yellen sieht sich in geldpolitischem Kurs bestätigt

WASHINGTON – Die noch amtierende Vorsitzende der US-Notenbank Fed hat sich zuversichtlich zur US-Wirtschaft geäußert und sieht sich in ihrem geldpolitischen Kurs bestätigt. Das Wirtschaftswachstum stehe "zunehmend auf breiter Basis", sagte Janet Yellen laut Redetext am Mittwoch vor Vertretern des US-Kongresses. Nach wie vor seien graduelle Anhebungen des Leitzinses daher angemessen, um den Arbeitsmarkt in Form und die Inflation stabil zu halten. Auch beim Abbau der billionenschweren Notenbankbilanz gebe es keinen Grund für eine Kursänderung.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung steigt auf neues 17-Jahreshoch

BRÜSSEL – Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im November abermals von hohem Niveau aus verbessert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalten misst, stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 114,6 Zähler, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Damit wurde der bereits im Vormonat erreichte Höchststand seit Oktober 2000 überboten. Volkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

ROUNDUP/Energie wird teurer: Inflation in Deutschland zieht leicht an

WIESBADEN – Angetrieben von höheren Energiepreisen hat sich der Anstieg der Teuerung in Deutschland im November leicht beschleunigt. Die Verbraucherpreise lagen um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Oktober hatte die Rate noch bei 1,6 Prozent gelegen.

Frankreichs Wirtschaft wächst wie erwartet

PARIS – Frankreichs Wirtschaft ist im Sommer weiter auf einem soliden Wachstumskurs geblieben. Im dritten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich um 0,5 Prozent zugelegt, teilte das nationale Statistikamt Insee am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte damit wie erwartet ihre erste Erhebung von Ende Oktober.

Spanien: Inflationsrate stagniert

MADRID – Die Inflation in Spanien hat sich im November nicht verändert. Wie im Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent, wie die Statistikbehörde INE am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten dagegen einen Anstieg auf 1,9 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau um 0,3 Prozent. Erwartet wurde ein Plus von 0,4 Prozent.

ROUNDUP: Nordkorea provoziert mit neuem Raketentest – Trump zurückhaltend

SEOUL/WASHINGTON – Nordkorea hat seine bisher weitreichendste Interkontinentalrakete getestet, die möglicherweise bis in die USA fliegen könnte. Nach einer Pause von zweieinhalb Monaten startete Machthaber Kim Jong Un erstmals wieder eine ballistische Rakete von Pyongsong nahe der Hauptstadt Pjöngjang in Richtung Osten, wie die Führung der südkoreanischen Streitkräfte in Seoul mitteilte.

Athener Finanzpresse: Umtausch von griechischen Anleihen erfolgreich

ATHEN – Griechenland kann bei der angestrebten Rückkehr an die Finanzmärkte einen weiteren Teilerfolg verbuchen. Das hoch verschuldete Land verschaffte sich über einen gelungenen Anleihetausch zusätzliche Liquidität. Von den angepeilten knapp 30 Milliarden Euro seien bisher 25,47 Milliarden in neue, günstigere Papiere umgetauscht worden, bestätigte der griechische Regierungssprecher Dmitris Giannakopoulos am Mittwoch in Athen Angaben des staatlichen Rundfunks.

ROUNDUP: Bundesbank warnt vor Sorglosigkeit angesichts boomender Konjunktur