USA: Verbraucherstimmung trübt sich überraschend ein

WASHINGTON – Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im März überraschend eingetrübt. Der vom Conference Board erhobene Indikator sei um 2,3 Punkte auf 127,7 Zähler gefallen, teilte das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mit. Erwartet worden war im Schnitt ein Anstieg auf 131,0 Punkte.

USA: Hauspreise steigen stärker als erwartet – Case-Shiller-Index

NEW YORK – Die Preise am US-Häusermarkt sind im Januar gemessen am Case-Shiller-Index stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 0,75 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,60 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator im Monatsvergleich um revidierte 0,67 (zunächst 0,64) Prozent zugelegt.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich dritten Monat in Folge ein

BRÜSSEL – Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im März den dritten Monat in Folge eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalten misst, fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Punkte auf 112,6 Zähler, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang des Indikators gerechnet, aber im Schnitt nur auf 113,3 Punkte.

Eurozone: Geldmenge wächst im Februar schwächer als erwartet

FRANKFURT – Die Geldmenge im Euroraum ist im Februar schwächer als erwartet gestiegen. Die breit gefasste Geldmenge M3 habe sich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent erhöht, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mit. Analysten hatten allerdings mit einem Anstieg um 4,6 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate noch bei revidierten 4,5 Prozent (zunächst 4,6%) gelegen.

Italien: Verbrauchervertrauen auf höchstem Stand zwei Jahren

ROM – Die Stimmung italienischer Verbraucher hat sich von hohem Niveau aus überraschend weiter verbessert. Nach Angaben der Statistikbehörde Istat vom Dienstag stieg der entsprechende Indikator im März um 1,8 Punkte auf 117,5 Zähler. Das ist der beste Wert seit Januar 2016. Analysten hatten stattdessen einen Rückgang auf 115,0 Punkte erwartet.

Spanien: Verbraucherpreise steigen weniger als erwartet

MADRID – In Spanien ist die Inflationsrate weniger gestiegen als erwartet. Im März seien die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent geklettert, teilte die Statistikbehörde INE am Dienstag laut einer ersten Schätzung im Madrid mit. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einer Rate von 1,5 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Verbraucherpreise noch um 1,2 Prozent gestiegen.

ROUNDUP/Deutschland: Einfuhrpreise stärker gesunken als erwartet

WIESBADEN – Die Preise der nach Deutschland importierten Güter sind im Februar unerwartet deutlich gesunken. Das Preisniveau sei um 0,6 Prozent niedriger ausgefallen als vor einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten im Mittel lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet.

Deutschland/Jobvermittler: Lage auf dem Arbeitsmarkt so gut wie selten

NÜRNBERG – Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach Einschätzung von Jobvermittlern derzeit so gut wie selten zuvor – daran werde sich auch in den kommenden drei Monaten nichts ändern. Im Zuge der robusten Konjunktur dürften weiterhin viele neue Jobs entstehen, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter den 156 Arbeitsagenturchefs hervor. Entsprechend stieg das daraus errechnete IAB-Barometer für März mit 105,4 Punkten auf den höchsten Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011.

Erdogan setzt auf EU-Beitritt – keine Lösungen bei EU-Türkei-Gipfel

WARNA – Nach dem EU-Spitzentreffen mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bleibt die EU-Perspektive des umstrittenen Beitrittskandidaten Türkei ungewiss. In zentralen Konfliktpunkten erzielten beide Seiten beim Gipfel am Montagabend im bulgarischen Schwarzmeerort Warna keine Annäherung. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sicherte Erdogan aber zu, dass er sich weiterhin gegen einen Abbruch der EU-Beitrittsgespräche einsetzen werde. Um Fortschritte bei dem Thema zu erreichen, müsse die Türkei allerdings ihre Beziehungen zu Griechenland und zu Zypern verbessern.

Griechenland bekommt 6,7 Milliarden Euro an neuen Hilfskrediten