ROUNDUP: US-Wirtschaft verliert etwas an Tempo

WASHINGTON – Die Wirtschaft der USA ist im dritten Quartal etwas schwächer, im längeren Vergleich aber immer noch robust gewachsen. Wie das Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte, wuchs die Wirtschaftsleistung (BIP) von Juli bis September um auf das Jahr hochgerechnete 3,5 Prozent. Das ist etwas weniger als das sehr starke Wachstum von 4,2 Prozent im zweiten Vierteljahr. Analysten hatten für das dritte Quartal im Schnitt ein etwas geringeres Wachstum von 3,3 Prozent erwartet.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich stärker ein als erwartet

MICHIGAN – Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Oktober stärker eingetrübt als bisher bekannt gewesen war. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel um 1,5 Punkte auf 98,6 Punkte, wie das Institut am Freitag in Michigan nach einer zweiten Schätzung mitteilte.

EZB-Umfrage: Experten erwarten geringeres Wachstum

FRANKFURT – Finanzexperten aus der Eurozone bewerten die Wachstumsaussichten für den Währungsraum etwas verhaltener. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage hervor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat dazu 54 professionelle Beobachter befragt. Sie erwarten im Schnitt für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent. Bisher lag die Erwartung 0,2 Prozentpunkte höher.

Frankreich: Verbrauchervertrauen steigt wie erwartet

PARIS – Die Stimmung der französischen Verbraucher hat sich im Oktober verbessert. Das Verbrauchervertrauen sei um einen Punkt auf 95 Punkte gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Volkswirte hatten die etwas bessere Verbraucherstimmung erwartet. Der Anstieg im Oktober war der erste nach zwei Rückgängen in Folge.

ROUNDUP: GfK-Forscher: Verbraucher weiter in Konsumlaune

NÜRNBERG – Die Deutschen sind weiter in Konsumlaune. "Offenbar unbeeindruckt von externen Risiken wie Handelskonflikt und Brexit sind die Konsumenten bereit, ihr Geld auszugeben", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Konsumklimastudie des Nürnberger Marktforschers GfK. Denn Sparen sei angesichts extrem niedriger Zinsen nach wie vor keine attraktive Alternative. Die Neigung, sein Geld auf die hohe Kante zu legen, sei zuletzt sogar noch einmal gesunken.

ROUNDUP 2/Abe in Peking: China und Japan machen ‘großen Schritt nach vorn’

PEKING – Die Frustration über US-Präsident Donald Trump eint die asiatischen Rivalen. Auch realisieren China und Japan in den Handelsspannungen mit den USA, wie wichtig doch die Kooperation der zweit- und drittgrößten Volkswirtschaft ist. So unterzeichneten beide Seiten beim ersten bilateralen Besuch von Japans Regierungschef Shinzo Abe in Peking am Freitag gleich eine ganze Serie von Kooperationsabkommen. Während Trump im Handelsstreit den Druck sowohl auf China als auch Japan erhöht, versuchen beide, als Gegengewicht ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit deutlich auszubauen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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