Deutsche Autobahnen stehen vor der Privatisierung, die Arbeit der EZB-Bankenaufsicht lässt zu wünschen übrig und Siemens macht sich digital fit

Deutsches Autobahnnetz wird privatisiert

Die Pläne zur Privatisierung der deutschen Autobahnen nehmen laut Spiegelberichten konkrete Formen an. Finanziert werden die Autobahnen in Zukunft laut Medienberichten über eine Maut der deutschen Autofahrer. Bereits in der letzten Woche warb Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für die Gründung einer Infrastrukturgesellschaft. Diese soll sowohl für den Betrieb, den Bau und die Finanzierung verantwortlich sein. Daran beteiligen sollen sich außerdem Investoren, so die Vorstellung des Bundesfinanzministers. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/tV1E19

EZB-Bankenaufsicht in der Kritik

Kein Geringerer als der Europäische Rechnungshof übte öffentlich Kritik an der Arbeitsqualität der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB). In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung hieß es dazu: “Die zentrale EZB-Aufsicht hat zu wenig Kontrolle über Zusammensetzung und Qualität der Aufseher und Inspektoren.” Kritik hagelt es außerdem für das Personal bei Vor-Ort-Inspektionen bei den Banken. Laut Rechnungshof stelle die Bankenaufsicht bei den Inspektionen nur acht Prozent des Gesamtpersonals. Zudem stehen nur 12 Prozent solcher Inspektionen unter Leitung der Bankenaufsicht. Zum vollständigen Beitrag auf handelsblatt.com: goo.gl/0HTPRN

Siemens rüstet für die “Industrie 4.0” auf

Der Deutsche Konzern Siemens hat angekündigt das US-Software-Unternehmen Mentor Graphics zu übernehmen. Veranschlagter Kaufpreis: 4,5 Milliarden Dollar. “Mentor komplementiert unser starkes Angebot bei Mechanik und Software mit dem Design, Test und der Simulation von elektrischen und elektronischen Systemen”, so Siemens-Vorstand Klaus Helmrich zur geplanten Übernahme.

Das Vorhaben reiht sich ein in eine seit Längerem laufende Digitalisierungsoffensive des Unternehmens. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat Siemens etwa ein Dutzend Firmen für Industrie- und Produktionssoftware übernommen. Mit den Aufkäufen möchte der Konzern sicherstellen, für das digitale Zeitalter “Indutrie 4.0” optimal gerüstet zu sein. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/t5pd4m

Bild: shantihesse