Deutsche Exportwirtschaft erhält einen Dämpfer, Facebook macht Amazon Konkurrenz und ausländische Banken müssen Strafe an NRW zahlen

Wachstumsprognose nach unten korrigiert

Die deutsche Wirtschaft wächst nicht so stark wie zuvor angenommen. Laut Außenhandelsverband BGA in Berlin ist nur noch von einem diesjährigen Wachstum von 2 Prozent auszugehen. Zuvor lag die Prognose bei 4,5 Prozent. Grund für die gedämpfte Stimmung sind weltweite Krisen. Das Schwächeln der chinesischen Wirtschaft, die gegenwärtige Krise in der Türkei und der EU-Austritt Großbritanniens hinterlassen deutliche Spuren – auch beim Exportweltmeister. Weitere Informationen zum Thema auf n-tv.de: goo.gl/WwlAAx

Facebook macht Ebay und Co Komkurrenz

Facebook geht mit seiner eigenen Online-Handelsplattform an den Start. Mit “Marketplace” will das Unternehmen das Potential von 450 Millionen Nutzen, die regelmäßig über Facebook kaufen, nutzen und weiter ausbauen. Die Platzhirsche Amazon und Ebay bekommen also erst zu nehmende Konkurrenz. Via Facebook-App können Mitglieder Produkte, die sich in ihrer unmittelbaren Näher befinden kaufen. Zu Testzwecken ist der Dienst zunächst nur in den USA, Australien, Neuseeland und Kanada verfügbar. Weitere Informationen zum Thema im manager magazin: goo.gl/TunoJT

NRW: Ausländische Banken müssen Strafe zahlen

57 ausländische Banken müssen Strafen an das Bundesland Nordrhein-Westfalen zahlen. Ihnen wird vorgeworfen Kunden bei der Hinterziehung von Steuern geholfen zu haben. Straffahnder des Bundeslandes leiteten innerhalb der vergangenen zwei Jahren Ermittlungsverfahren gegen 57 ausländische Banken ein. Die verdächtigten Banken stammen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Lichtenstein. Einem Bericht der Sueddeutschen Zeitung zufolge wird den Instituten Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. Mehr zum Thema auf zeit.de: goo.gl/eNysN6

Bild: dbunn