FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Nordkorea-Konflikt verunsichert auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt. Der Broker IG taxierte den Dax am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf 13 055 Punkte und damit 0,05 Prozent unter seinem Vortagesschluss.

Zur Wochenmitte hatte der Index zunächst deutlich angezogen, war dann aber erneut am Bereich um die 13 200 Punkte abgeprallt. Nachdem der erneute Raketentest Nordkoreas die Anleger zunächst weitgehend kalt gelassen hatte, waren schließlich doch Befürchtungen aufgekommen über eine Eskalation der Lage. Mittlerweile kündigte US-Präsident Donald Trump eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen das Land an. Die USA forderten zudem Deutschland auf, seinen Botschafter aus Nordkorea abzuziehen.

Die Vorgaben aus Übersee liefern in diesem Umfeld entsprechend wenig Unterstützung. In den USA gerieten vor allem Tech-Werte unter Druck. An den Börsen Asiens ging es mit der Ausnahme Japan fast durch die Bank nach unten.

Im Tagesverlauf blicken die Anleger unter anderem auf ein Treffen von Opec und Nicht-Opec-Staaten. Gemeinhin wird eine Verlängerung des gemeinsamen Öl-Förderlimits erwartet./mis/das