PEKING (dpa-AFX) – Im Handelsstreit mit den USA setzt China trotz der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump weiter auf Gespräche. Unterhändler bereiteten sich auf eine Reise in die Vereinigten Staaten vor, hieß es am Montag von der chinesischen Regierung. Nach der US-Androhung verschärfter Zölle überlege China jedoch, diese Reise hinauszuzögern, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Ein Sprecher des Außenministeriums sei nicht auf entsprechende Fragen im Bezug auf das Datum des Treffens eingegangen. Zudem sei nicht bestätigt worden, ob die Delegation von Vizepremier Liu He geleitet werde.

Nach ursprünglicher Planung hatte Chinas Chefunterhändler Liu He am Mittwoch mit einer rund 100-köpfigen Delegation zu der neuen Runde der Handelsgespräche in die USA reisen wollen.

US-Präsident Trump hatte am Sonntag angekündigt, Zölle auf Warenimporte aus China von zehn auf 25 Prozent zu erhöhen. Dies solle bereits diesen Freitag in Kraft treten. Trump begründete seine Entscheidung mit einem zu langsamen Vorankommen der Gespräche./elm/jsl/fba