NÜRNBERG (dpa-AFX) – Die Bruttoverdienste sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind 2018 im Vergleich zu 2017 um knapp drei Prozent gestiegen. Habe der entsprechende Verdienst 2017 im Mittel noch bei 3209 Euro gelegen, seien es im vergangenen Jahr 3304 Euro gewesen, geht aus einer am Montag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Gründe für die Zunahme sind nach Einschätzung einer BA-Statistikexpertin neben der Erhöhung der Tarifgehälter auch ein wachsenden Anteil gut qualifizierter Beschäftigter, die in der Regel höhere Bruttoeinkommen beziehen.

Die Einkommensunterschiede zwischen Männer und Frauen bestehen derweil fort: Während das mittlere Bruttogehalt von Männern im Vorjahr bei 3468 Euro lag, betrug es bei Frauen lediglich 3014 Euro. Die jüngste Statistik zeigt auch, dass sich eine gute Ausbildung beim Bruttogehalt auszahlt: So brachten es Beschäftigte mit einem akademischen Abschluss 2018 im Mittel (Medianwert) auf ein monatliches Bruttoeinkommen von 5113 Euro. Beschäftigte ohne Berufsabschluss mussten sich hingegen mit 2461 Euro zufrieden geben. Noch größer fällt der Unterschied zwischen Hilfsarbeitern und Beschäftigten mit Expertenstatus aus./kts/DP/men