QUÉBEC (dpa-AFX) – Nach dem überraschenden Rückzug von US-Präsident Donald Trump aus der Abschlusserklärung des G7-Gipfels in Kanada hat das Büro des kanadischen Premierministers Justin Trudeau die Anschuldigungen von Trump zurückgewiesen. "Der Premierminister hat nichts gesagt, was er nicht bereits zuvor gesagt hat – sowohl öffentlich, als auch in privaten Konversationen mit dem Präsidenten", hieß es am Samstagabend in einer Mitteilung. "Wir konzentrieren uns darauf, was wir hier bei dem G7-Gipfel erreicht haben."

Zuvor hatte Trump in einem nie dagewesenen Eklat nach Ende des Gipfels seine Zustimmung zur Abschlusserklärung per Twitter-Nachricht wieder zurückgezogen. Er begründete diesen bisher einmaligen Schritt in der über 40-jährigen G7-Geschichte unter anderem mit der Haltung des kanadischen Gastgebers zu US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium. Trudeau habe auf seiner Abschlusspressekonferenz falsche Aussagen gemacht./cah/DP/zb