Bayer macht für Monsanto noch mehr Geld locker, TTIP-Verhandlungen gehen weiter und Renzi verzichtet auf Rettungsschirm

Bayer erhöht Übernahme-Angebot

Die Bemühungen um die Monsanto-Übernahme sind noch nicht beendet. Der Bayer-Konzern erhöht nun sein Angebot von 125 auf 127,50 Dollar pro Aktie. Damit handelt es sich, sollte Monsanto zustimmen, um den größten Zukauf eines deutschen Unternehmens im Ausland. Im vergangenen Mai unterbreitete Bayer dem US-Saatguthersteller das erste Angebot in Höhe von 62 Milliarden Dollar. Das mittlerweile dritte beläuft sich auf insgesamt 66 Milliarden Dollar. Weitere Informationen zum Thema auf zeit.de: goo.gl/k7LhbZ

TTIP: Junker hält an Verhandlungen fest

“Wir werden die Verhandlungen fortsetzen”, damit unterstrich EU-Kommissionschef Jean-Claude-Junker die Notwendigkeit die Verhandlungen um das TTIP-Abkommen zum Abschluss zu bringen. Die Europäische Kommission hält trotz der Kritik von Sigmar Gabriel und den französischen Forderungen, die Gespräche abzubrechen, am transatlantischen Freihandelsabkommen fest. Freier Handel liege im Interesse aller Europäer, so Junker. Das Abkommen müsse verhandelt werden, da seiner Meinung nach andernfalls Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden. Weitere Informationen zum Thema auf sueddeutsche.de: goo.gl/Czat2z

Italien will nicht unter den EU-Rettungsschirm?

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi lehnt offenbar die Hilfe des Euro-Rettungsschirms ab. Dies geht aus Regierungskreisen hervor. Die italienische Zeitung “La Stampa” schrieb im Vorfeld, dass Renzi im Falle der maroden Bank Monte dei Paschi die Forderung nach Unterstützung ins Auge gefasst habe. Das Regierungsbüro dementierte die Aussage sofort. Auch ein Pressebericht innerhalb der Regierungskreise, indem eine ähnliche Aussage getroffen worden war, wurde zurückgenommen. Weitere Informationen zum Thema in der WirtschaftsWoche: goo.gl/XQlQ34

Bild: Subbotina Anna