Japan drängt auf den europäischen Biermarkt, die Deutsche Bahn behauptet sich im Kampf gegen illegale Preisabsprachen und UniCredit setzt zum Befreiungsschlag

Japanische Brauerei expandiert nach Europa

Japan stößt auf den europäischen Biermarkt vor. Die Brauerei Asahi hat sich zum Ziel gesetzt nach Europa zu expandieren. Der erste Schritt wurde bereits unternommen. Das Unternehmen kaufte die osteuropäischen Biermarken des Konzerns Anheuser-Busch Inbev für umgerechnet 7,3 Milliarden Euro auf. Eine der bekanntesten Marken ist dabei “Pilsener Urquell”. Für Asahi bedeutet die Expansion gleichzeitig das größte Auslandsgeschäft in der Geschichte des Konzerns. Die Übernahme sei nach Aussage Asahis bereits Mitte des nächsten Jahres unter Dach und Fach. Anleger reagierten auf die Übernahme weniger positiv und setzten den Kurs um fünf Prozent herab. Zum vollständigen Beitrag auf n-tv.de: goo.gl/b3CVSq

Deutsche Bahn geht erfolgreich gegen Kartellsünder vor

Die Deutsche Bahn geht vehement gegen illegale Preisabsprachen von Liferanten vor und kann erste deutliche Erfolge verbuchen. Schadensersatzzahlungen in Höhe von 380 Millionen hat das Unternehmen bereits eingetrieben. Weitere Zahlungen folgen. Bahn-Vorstand Roland Pofalla rechne sogar damit, “kurzfristig die Schallmauer von 400 Millionen Euro zu durchbrechen”. Bereits seit 2013 ist eine Sondereinheit der Deutschen Bahn Kartellsündern auf der Spur. Grund: Der Konzern leidet seit Jahren unter illegalen Preisabsprachen von Lieferanten, da es unter anderem neben Zügen und Gleisen auch Uniformen von unterschiedlichen Unternehmen bezieht. Zum vollständigen Beitrag auf Spiegel Online: goo.gl/Pfbpi2

UniCredit: Kapitalerhöhung bei gleichzeitigem Stellenabbau

Die größte Bank Italiens und Mutterkonzern der HypoVereinsbank versucht sich durch einen weiteren Stellenabbau und milliardenschweren Kapitalerhöhungen aus der finanziellen Schieflage zu befreien. Im ersten Schritt sollen neue Aktien ausgegeben werden, die einen Gewinn von 13 Milliarden Euro abwerfen sollen. Außerdem plant das Geldhaus Kredite im Wert von 18 Milliarden Euro in ein gesichertes Portfolio auszulagern. Zusätzlich werden bis 2017 6500 weitere Stellen abgebaut werden. Das erklärte Ziel der Bank ist es, spätestens 2017 wieder rentabel sein zu können. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/PDvC3E

Bild: Printemps