Argentinien wirbt um mehr Investitionen, SinnLeffers ist pleite und das Kundenschutzgesetz ist für den hessischen Finanzminister ein relativer Begriff

Wirtschaftsforum: Argentinien wirbt in eigener Sache

Argentinien ist Austragungsort des diesjährigen Wirtschaftsforums, ein Gipfeltreffen von 1900 Managern aus etwa 1000 Firmen aus 67 Nationen. Das südamerikanische Land will die mehrtägige Veranstaltung nutzen, um für mehr ausländische Investitionen zu werben. Argentinien befindet sich zwar noch immer in einer schweren Rezession, dennoch ist mit dem Regierungswechsel vor neun Monaten ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Die neue Regierung hat die argentinische Wirtschaft liberalisiert. So hat sie beispielsweise den Devisenmarkt freigegeben. Auch den Streit um Auslandsschulden vor einem US-amerikanischen Gericht hat das Land für sich entschieden und damit seine Kreditwürdigkeit zurückgewonnen. Weitere Informationen zum Thema auf finanzen.net: goo.gl/qDjr3v

SinnLeffers beantragt Insolvenz

Nachdem der Mutterkonzern Wöhrl Insolvenz beantragt hat, ist nun auch das Tochterunternehmen SinnLeffers offiziell zahlungsunfähig. Nach Aussage des Unternehmens habe dies allerdings keine Folgen für das laufende Geschäft. Auswirkungen werde es ebenso wenig auf einen Großteil der Arbeitsplätze haben. In dem eigenverantwortlichen Insolvenzverfahren sieht Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Göbel den Fortbestand des Unternehmens gesichert. Umstrukturierungen und Sanierungen sind bereits in vollem Gange. Mehr zum Thema im Manager-Magazin: goo.gl/1nxQjh

Frankfurt: Kündigungsschutzgesetz? Was ist das?

Im Zuge des Wettstreits um den zukünftigen Sitz des europäischen Finanzplatzes Nummer eins macht der hessische Finanzminister mit einer eher zweifelhaften Idee von sich Reden. Das Kündigungsschutzgesetz könne für Großverdiener außer Kraft gesetzt werden. Heißt: Banker in Frankfurt können Ihre Mitarbeiter leichter kündigen. Mit diesem “möglichen Vorteil” möchte der Finanzminister die Londoner Banker nach dem Brexit in die Mainmetropole locken. Die Konkurrenz ist durchaus ernst zu nehmen. Neben Paris und Amsterdam ist auch Dublin im Rennen. Weiteres auf Handelsblatt.com: goo.gl/ZxYdXd

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