Apple will nicht zahlen, Schneider wird Chef von Nestlé und die größte ukranische Privat-Bank wird verstaatlicht

Apple geht in Berufung

Das US-Unternehmen Apple wurde nun von der Europäischen Kommission dazu verdonnert rund 13 Milliarden Euro an den irischen Staat zurückzuzahlen. Doch Apple weigert sich und legt Berufung gegen das Urteil ein. Laut Konzern seien die Untersuchungen der Kommission nicht völlig fehlerfrei verlaufen. So wurden zum Beispiel Einschätzungen irischer Steuerexperten nicht in die Untersuchungen aufgenommen. Auch Irland teilte seinen Widerstand gegen die Rückzahlungsaufforderung bereits mit.

Die EU-Kommission erstattete im vergangenen August Anzeige gegen den US-amerikanischen Technologie-Konzern. So ließ sie verlauten, dass die Steuervereinbarung zwischen Apple und dem irischen Staat ungültig sei. Irland wurde daraufhin aufgefordert die Rückzahlung in Höhe von 13 Milliarden Dollar nachdrücklich einzufordern. Zum vollständigen Beitrag auf zeit.de: goo.gl/tLUWvK

Nestlé: Ehemaliger Pharmamanager an der Spitze

Der Schweizer Nahrungsmittelhersteller Nestlé hat mit Ulf Schneider einen neuen Konzern-Chef. Mit Ihm tritt ein ehemaliger Pharmamanager an die Spitze des Unternehmens. Seine Erfahrungen aus der Arbeit beim Medizintechniker Fresenius sollen zu einer deutlichen Umsatzsteigerung und einem merklichen Rendite-Wachstum führen. So zumindest die Erwartungen des Vorstands, der alle Hoffnungen in die Hände des neuen Chefs legt. Schon seit längeren geplant ist ein markanter Strategiewechsel des Unternehmens. Nestlé möchte sich vom Image eines Herstellers ungesunder Lebensmittel lösen. Die neue Richtung: Nahrungsmittel mit zum Teil gesundheitsfördernder Wirkung. Damit erhofft sich das Unternehmen einen regelrechten Rendite-Sprung nach oben. Zum vollständigen Beitrag in der Wirtschaftswoche: goo.gl/FVTE8v

Ukraine: PrivatBank wird verstaatlicht

Die Größte private Bank der Ukraine wird verstaatlicht, um das Vermögen der rund 20 Millionen Kunden nach der angemeldete Insolvenz des Geldhauses sicherzustellen. Der ukrainische Staat soll dabei Anleihen im Wert von bis zu 5,4 Milliarden Euro ausgeben. Die Zentralbank forderte zuvor zwei Hauptaktionäre dazu auf, ihr Kapital zu erhöhen. Dieser Forderung sind beide allerdings nicht nachgekommen. Zum vollständigen Beitrag im manager magazin: goo.gl/XIyLqC

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