WIESBADEN (dpa-AFX) – Deutschlands Industrieunternehmen produzieren mehr Strom. Im vergangenen Jahr kamen die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes auf insgesamt 54 Terawattstunden (TWh) (Vorjahr: 50 TWh), wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das entspreche einem Anteil von 11,2 Prozent an der Bruttostromerzeugung in Deutschland.

Seit 2006 sei der Anteil damit um 2,6 Prozentpunkte gestiegen. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung der Unternehmen, Elektrizität werde aber auch an andere Betriebe oder an das öffentliche Netz abgegeben, erläuterte die Wiesbadener Behörde.

Den meisten Industriestrom produzierte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr die Chemische Industrie (31 Prozent). Auf Rang zwei folgte die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 20 Prozent./mar/DP/zb