WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse hat am Montag etwas fester geschlossen. Der ATX stieg um 13,44 Punkte oder 0,41 Prozent auf 3313,19 Einheiten. Der Wochenauftakt an der Wiener Börse verlief ruhig. Unternehmensnachrichten gab es am Montag kaum, entsprechend hielten sich auch die meisten Kursbewegungen in engen Bandbreiten.

Gut gesucht waren am Montag Zumtobel. Die Aktien des Leuchtenherstellers stiegen im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Quartalszahlen um 4,78 Prozent auf 7,23 Euro. Bei höheren Handelsumsätzen fest zeigten sich auch Schoeller-Bleckmann (plus 2,68 Prozent), Wienerberger (plus 1,61 Prozent) und OMV (plus 1,49 Prozent).

Die größten Verlierer im Prime Market waren vor dem Hintergrund der türkischen Währungskrise Do & Co mit einem Minus von 3,40 Prozent auf 59,60 Euro. Das Cateringunternehmen machte im Vorjahr knapp 30 Prozent seiner Umsätze am türkischen Markt.

Die am Vormittag gemeldeten Einkaufsmanagerindizes für einige europäische Länder waren durchwachsen ausgefallen, der Index für die Eurozone lag im Rahmen der Erwartungen. Unterm Strich brachten die Daten keine merklichen Impulse in den Handel. Am Nachmittag gab es bedingt durch den US-Feiertag auch keine Konjunkturdaten aus den USA.

Aufmerksam verfolgt wird nun weiter der Handelsstreit zwischen den USA und anderen Ländern. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende gedroht, das Freihandelsabkommen zwischen mit Kanada und Mexiko platzen zu lassen. Im weiteren Wochenverlauf könnte Trump zudem wie angedroht neue Strafzölle gegen China verhängen.

Im Fokus stehen zudem weiter die Währungskrisen einzelner Schwellenländer. So hat die türkische Lira zuletzt massiv an Wert verloren. Impulse könnten auch die im Wochenverlauf noch anstehenden Wirtschaftsdaten bringen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem am Freitag angesetzten US-Arbeitsmarktbericht./mik/bel/APA/nas