WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse hat am Donnerstag fester geschlossen. Der ATX stieg 27,11 Punkte oder 0,86 Prozent auf 3 171,25 Einheiten. Damit ging in Wien der 3. Gewinntag in Folge zu Ende. In der aktuellen Handelswoche musste der ATX bis dato nur am Montag ein klares Minus verbuchen. Am Berichtstag zeigten sich auch die europäischen Leitbörsen und die Wall Street mehrheitlich leicht im Plus.

In Wien markierten die Immobilienwerte Immofinanz und UBM nach Zahlenvorlage Spitzenplätze. Die Immofinanz-Aktie schaffte ein deutliches Kursplus von 4,4 Prozent auf 22,82 Euro. Das Immobilienunternehmen hat den Verlust des Jahres 2017 gut verdaut und 2018 wieder einen Gewinn von 217,5 Millionen Euro ausgewiesen.

Die UBM-Titel zogen um 2,4 Prozent auf 38,70 Euro hoch. Der Immobilienentwickler hat im Jahr 2018 seine Gesamtleistung vor allem durch Erlöse aus Immobilienverkäufen um ein Fünftel auf 897,7 Millionen Euro gesteigert. Die Analysten von der Baader Bank schrieben in einer ersten Einschätzung der Ergebnisse, dass die vorläufigen Rekordzahlen bestätigt worden waren.

Deutliche Kursgewinne konnten auch die schwer gewichteten Banken verbuchen. Erste Group verteuerten sich um 2,4 Prozent auf 35,01 Euro. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International (RBI) konnten sich über ein Plus von 1,5 Prozent freuen. Die RBI zeigt Interesse an einer möglichen Privatisierung der ungarischen Budapest Bank. "Die Strategie und das Portfolio der Budapest Bank könnten eine gute Alternative zur organischen Wachstumsstrategie sein", sagte eine RBI-Sprecherin.

Die Verbund-Aktie zeigten sich mit plus 0,04 Prozent auf 45,18 Euro kaum verändert. Hier meldeten sich die Analysten der Deutschen Bank und revidierten ihr Kursziel für die Titel des Stromversorgers von 37 Euro auf 41 Euro nach oben. Das Anlagevotum "hold" wurde gleichzeitig bestätigt.

Telekom Austria schlossen mit einem kleinen Aufschlag von 0,15 Prozent auf 6,65 Euro. Das Telekomunternehmen, an dem der Staat beteiligt ist, will in den kommenden Jahren bis zu 1 600 Beamte loswerden, schreibt "Die Presse"./ste/APA/fba