WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag mit etwas festerer Tendenz beendet. Der ATX stieg um 21,74 Punkte oder 0,66 Prozent auf 3321,14 Einheiten. Gestützt hatte ein etwas leichterer Euro. Dieser fiel heute wieder unter die Marke von 1,19 US-Dollar. Zudem startete auch die Wall Street heute Nachmittag mir Kursgewinnen in den Handel. Richtungsweisende Impulse blieben aber dünn gesät. Auch die heutigen Datenveröffentlichungen sorgten kaum für Bewegung.

In Wien rückten Zahlen von Immobilienkonzernen in den Fokus. So blieb der s Immo bis September ein Periodenüberschuss von 77 Millionen Euro übrig, nach 119,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Operativ, vor Abschreibungen und Bewertungen, gab es dagegen Zuwächse. Die Analysten der Baader Bank sprachen in einer ersten Reaktion von "keinen großen Überraschungen" bei den Zahlen. Die Aktien fielen um 0,21 Prozent auf 14,41 Euro.

Dagegen zogen UBM-Titel um klare 3,38 Prozent auf 40,82 Euro an und setzten sich damit an die Spitze der heimischen Kurstafel. In den ersten drei Quartalen steigerte der Immo-Konzern seinen Nettogewinn um 24 Prozent auf 21,7 Millionen Euro. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Der Nettogewinn soll 2017 bei 33 Millionen Euro zu liegen kommen. Die Anleger zeigten sich zufrieden, die Titel zogen 1,32 Prozent auf 40,00 Euro an.

Nachbörslich wird zudem die Immofinanz ihre Bücher öffnen. Im Vorfeld schlossen die Papiere um 1,44 Prozent schwächer bei 2,06 Euro. Stärkere Abgaben verzeichneten auch Do&Co mit minus 1,51 Prozent auf 47,00 Euro. Wie am Montag bekannt wurde, hat der Caterer hat seinen Auftrag für die Verpflegung von Reisenden in Fernzügen der ÖBB an den Gastronomen Josef Donhauser verloren. Der Vertrag mit Do&Co läuft Ende März 2018 aus.

Unterstützung erhielt der ATX dagegen von Versicherern. UNIQA legten 1,75 Prozent auf 8,68 Euro zu und VIG zogen um 1,86 Prozent auf 24,91 Euro an. Am morgigen Mittwoch wird die Vienna Insurance Group (VIG) Zahlen vorlegen. Für das dritte Quartal erwarten von der APA befragte Analysten stabile Prämien und mehr Gewinn./bel/dkm/APA/nas