MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) – Osteuropas Börsen sind am Montag mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Bereits am Freitag hatten die Kurse überwiegend nachgegeben.

So fiel der Warschauer Wig-30 am Montag um weitere 0,72 Prozent auf 2580,65 Punkte, nachdem er zum Wochenausklang 0,9 Prozent eingebüßt hatte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,57 Prozent auf 57 680,16 Zähler. Eine Branchenbetrachtung zeigte vor allem Werte aus dem Energiebereich auf den Verkaufslisten der Anleger weit oben. Die Papiere des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen büßten 2,5 Prozent ein. Die Anteilsscheine von Grupa Lotos verloren 1,3 Prozent. Aufwärts ging es vor allem mit Werten aus der Finanzbranche. Bank Pekao und MBank etwa stiegen um jeweils 0,8 Prozent. Bei der Bank Zachodni konnten sich die Aktionäre über ein Plus von 0,5 Prozent freuen.

Der Bux gab um 0,36 Prozent auf 36 606,38 Punkte nach. Bereits zum Wochenausklang hatte der ungarische Leitindex ein deutliches Minus von 1,8 Prozent hinnehmen müssen. Unter den Schwergewichten absolvierte die OTP Bank mit minus 0,8 Prozent die auffälligste Kursbewegung. Nicht viel besser erging es den Papieren von MTelekom mit einem Rückgang von 0,7 Prozent.

Der tschechische Leitindex PX bewegte sich mit minus 0,01 Prozent auf 1077,28 Punkte kaum vom Fleck. Unter den Schwergewichten in Prag standen vor allem die CEZ-Aktien unter Verkaufsdruck. Die Papiere des Energieunternehmens büßten 1,6 Prozent ein. Im Finanzsektor gaben die Anteilsscheine der Moneta Money Bank und der Komercni Banka leicht nach.

Der russische RTS Index verlor 0,62 Prozent auf 1142,02 Punkte./ste/APA/la/edh