MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) – Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag in einem internationalen schwachen Umfeld deutlich unter Druck gestanden. Angesichts neuer Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen China drückten Sorgen vor einer Eskalation im Handelsstreit an den globalen Börsen mächtig auf die Stimmung.

In Moskau hielt sich der RTSI-Index mit einem 0,2-prozentigen Abschlag auf 1245,59 Punkte noch vergleichsweise stabil.

Der Prager Leitindex PX jedoch verlor 1,38 Prozent auf 1064,71 Punkte. Unter den Schwergewichten gerieten vor allem Bankenaktien unter Druck: Die Titel von Erste Group sowie Komercni Banka und Moneta Money Bank büßten zwischen 1,4 und 2,5 Prozent ein. Im Versicherungsbereich verloren Vienna Insurance Group 1,8 Prozent. Ein Gewinner kam aus dem Energiebereich: CEZ stemmten sich mit einem knappen Aufschlag gegen den schwachen Gesamtmarkt.

In Warschau waren die Verluste ähnlich groß, der Wig-30 verlor dort 1,17 Prozent auf 2632,76 Punkte und der breiter gefasste Wig fiel um 1,10 Prozent auf 59 087,98 Zähler. In der Branchenbetrachtung standen wie in Prag vor allem Finanzwerte auf den Verkaufslisten der Anleger. Die Titel von Alior Bank verloren 4,6 Prozent und bei Santander Bank Polska gab es ein Minus von 2,8 Prozent. Die Papiere von Bank Pekao und Branchenprimus PKO verloren jeweils etwas mehr als 1 Prozent.

Der ungarische Bux rutschte um 0,55 Prozent auf 41 547,35 Zähler ab. Unter den bedeutenden Indexmitgliedern gaben Mol- Anteilscheine um 1,4 Prozent nach. Bei MTelekom stand ein Minus von 1,2 Prozent auf der Kurstafel, während die Papiere von OTP Bank nur um 0,2 Prozent sanken. Die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter legten um 0,2 Prozent zu./ste/APA/tih/he