MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) – Osteuropas Aktienmärkte haben am Donnerstag überwiegend nicht von einer weltweiten Erholung der Börsenkurse profitiert. Einzig in Budapest ging es moderat bergauf.

Der Moskauer Leitindex RTSI verlor 0,39 Prozent auf 1120,69 Punkte. In Warschau ging es wie schon am Vortag moderat nach unten: Der Wig-30-Index sank um 0,07 Prozent auf 2437,42 Punkte und der breiter gefasste Wig verlor 0,20 Prozent auf 55 271,63 Punkte.

Größere Verluste unter den Standardwerten verbuchten CCC (minus 4,16 Prozent) und PKN Orlen (minus 3,48 Prozent). Gegen den Trend fest schlossen Aktien des Spieleherstellers CD Projekt: Sie gewannen 5,37 Prozent.

An der Prager Börse büßte der tschechische Leitindex PX 0,93 Prozent auf 1052,27 Punkte ein. Das Handelsvolumen lag bei 0,39 (Vortag: 0,46) Milliarden tschechischen Kronen.

Unter den größten Verlierern fanden sich Avast mit einem Minus von 2,37 Prozent. Die Aktien des Softwarekonzerns gaben die Gewinne vom Vortag damit wieder ab. Noch schwächer schlossen CETV mit einem Minus von 3,69 Prozent. Bei höherem Volumen schwach zeigten sich auch die Aktien des Stromerzeugers CEZ : Sie verloren 1,39 Prozent. Gegen den Trend gesucht waren Moneta Money Bank mit plus 0,66 Prozent.

Am Budapester Aktienmarkt hingegen stieg der ungarische Leitindex Bux um 0,45 Prozent auf 36 617,54 Punkten. Das Handelsvolumen belief sich auf moderate 11,3 (zuletzt: 18,9) Milliarden Forint.

Unter den Index-Schwergewichten gab es keine größeren Bewegungen. Aktien des Ölkonzerns Mol und von Magyar Telekom stiegen jeweils um 0,90 Prozent. OTP Bank schlossen mit einem kleinen Plus von 0,39 Prozent. Aktien des Pharmakonzerns Richter verloren hingegen 0,66 Prozent./mik/APA/gl/he