MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) – Die wichtigsten Aktienmärkte in Osteuropa haben am Freitag erneut uneinheitlich geschlossen. Während die russische Börse und die polnische nachgaben, legten die Börsen in Tschechien und Ungarn zu.

Der Moskauer RTS-Index gab um 0,76 Prozent auf 1198,11 Punkte nach. Zu den Gewinnern des Tages zählten die Mineralölgesellschaften Tatneft und Rosneft, während Bankaktien wie Sberbank oder VTB schwächelten.

In Warschau sank der Wig-30 um 0,11 Prozent auf 2655,06 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig fiel um 0,14 Prozent auf 59 668,03 Zähler. Es war der nunmehr dritte Tag mit Verlusten in Folge für den polnischen Aktienmarkt. Werte aus dem Energiebereich standen hier auf auf den Verkaufslisten der Anleger. Die PGE-Papiere büßten 1,9 Prozent ein, die von Tauron Polska Energie sanken um 1,4 Prozent. Die Aktien des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen verloren 0,8 Prozent.

In Prag legte der tschechische Leitindex PX um 0,16 Prozent auf 1074,39 Punkte zu. Das Handelsvolumen lag bei 0,72 (Vortag: 0,47) Milliarden tschechischen Kronen. Unter den Schwergewichten im Finanzbereich verbuchten die Aktien der Komercni Banka und von Erste Group jeweils ein Plus von 0,5 Prozent. Moneta Money Bank indes gaben um 0,3 Prozent nach. Die Anteilscheine des Medienunternehmens CETV stiegen um 3,4 Prozent.

In Budapest gewann der ungarische Leitindex Bux 0,65 Prozent auf 41 683,78 Zähler. Das Handelsvolumen belief sich auf 15,7 (Vortag: 11,1) Milliarden Forint. Unter den Schwergewichten büßten die Aktien von Magyar Telekom 1,3 Prozent ein. Die Papiere der OTP Bank gewannen 0,8 Prozent. Die Aktien der Ölgesellschaft Mol rückten um 0,4 Prozent vor./APA/ck/he