MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) – Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während in Tschechien und Warschau Verluste verbucht wurden, legten die Börsen in Ungarn und Russland zu.

Der Prager PX fiel um 0,40 Prozent auf 1014,88 Punkte. Belastend wirkten vor allem die Abschläge der schwergewichteten Bankenwerte Moneta Money Bank mit minus 1,3 Prozent und der österreichischen Erste Group mit minus 0,8 Prozent.

Stärkster Wert im PX waren die Papiere des Mobilfunkbetreibers O2 C.R. mit einem Plus von 1,2 Prozent. Um 1,0 Prozent fester schlossen zudem die Anteilscheine von PFNonwovens. Die Aktien des Spirituosenherstellers Stock gewannen 0,8 Prozent.

In Warschau sank der Wig-30 nach zwei Tagen mit Gewinnen um 0,21 Prozent auf 2688,86 Punkte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,15 Prozent auf 59 894,90 Zähler. Unter den Einzelwerten fielen die Aktien von PGNiG um 0,9 Prozent. Eine Ankündigung über ein Abkommen zur Exploration von Erdgas in den Vereinigten Arabischen Emiraten fand bei Investoren kaum Anklang. Klare Kursgewinne verzeichneten dagegen die Titel des Videospieleherstellers CD Projekt, die an der Spitze des Wig-30 um 2,7 Prozent zulegten.

In Ungarn gewann der Bux 0,60 Prozent auf 41 180,05 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 14,1 (zuletzt: 7,5) Mrd. Forint. Der ungarische Leitindex knüpfte damit an seine Kursgewinne vom Vortag an. Besonders deutlich legten die Aktien der OTP Bank zu, die um 1,80 Prozent stiegen. Klar nach oben ging es auch für die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter mit einem Plus von 0,77 Prozent.

Die beiden weiteren Index-Schwergewichte zeigten sich dagegen schwächer. Für die Papiere des Öl- und Gaskonzerns Mol endete der Handelstag mit einem Kursabschlag von 0,25 Prozent. Deutlicher abwärts ging es für die Anteilscheine von MTelekom . Sie büßten 1,51 Prozent ein.

In Moskau legte der RTS Index um 0,35 Prozent auf 1157,06 Punkte zu./dkm/APA/la/ck/he