BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) – An den osteuropäischen Aktienmärkten haben am Donnerstag die Verluste überwogen. Die Prager Börse blieb wegen des tschechischen Nationalfeiertags geschlossen.

Der Negativtrend am Handelsplatz in Budapest setzte sich den vierten Tag in Folge fort. Der ungarische Leitindex Bux sank um 0,14 Prozent auf 37 191,65 Zähler. Eine zuversichtliche Einschätzung von Moody’s zum ungarischen Bankensektor stützte Branchenwerte wie OTP Bank und FHB Bank, die um 2,21 beziehungsweise 2,50 Prozent zulegten.

Doch während Bankaktien den Bux vor größeren Verlusten bewahrten, belasteten ihn die Verluste von 2,16 Prozent bei den Ölaktien von Mol . Zudem verloren die Titel von Magyar Telekom 0,84 Prozent. Bei den Anteilen des Pharmakonzerns Gedeon Richter stand ein knappes Minus von 0,17 Prozent zu Buche.

In Warschau sank der Wig-30 um 0,04 Prozent auf 2821,39 Punkte. Dagegen stieg der breiter gefasste Wig um 0,25 Prozent auf 63 729,77 Stellen. Bei den Einzelwerten gaben CCC als größter Verlierer im Wig-30 um 2,58 Prozent nach. Deutliche Aufschläge verzeichneten indes die Titel des Chemiekonzerns Grupa Azoty mit plus 3,58 Prozent. Klar fester tendierten auch die Bergbauaktien JSW mit plus 2,89 Prozent und die Anteile der Alior Bank mit plus 2,65 Prozent.

In Moskau verlor der RTS-Interfax-Index 0,12 Prozent auf 1125,56 Punkte./dkm/APA/ajx/he