BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) – Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Freitag keinen gemeinsamen Nenner gefunden. In einem eher verhaltenen europäischen Börsenumfeld waren die Vorzeichen in Prag und Warschau negativ. In Budapest dagegen ging der Handel moderat im Plus zu Ende. Noch größer waren die Gewinne in Moskau, wo der RTS-Interfax-Index um 1,11 Prozent auf 1156,64 Punkte stieg.

In Budapest legte der Bux um 0,32 Prozent auf 38 894,88 Zähler zu. Unter den Schwergewichten waren die Mol -Papiere mit plus 2,3 Prozent eine Stütze für den ungarischen Leitindex. Am anderen Ende der Kurstafel gingen Gedeon Richter aber mit einem Minus von 1,5 Prozent ins Wochenende. Die Papiere der OTP Bank verloren moderate 0,2 Prozent.

Die Warschauer Börse ging erneut mir Kursverlusten aus dem Handel. Der Wig-30 fiel um 0,45 Prozent auf 2907,40 Punkte, während der breiter gefasste Wig 0,32 Prozent auf 65 318,72 Einheiten verlor. Werte aus dem Energiebereich standen unter Druck: Tauron Polska Energy sackten um 2,4 Prozent ab und Energa büßten 2 Prozent ein. Auch im Finanzbereich überwogen die negativen Vorzeichen. Alior Bank, PKO und MBank verloren zwischen 0,8 und 0,6 Prozent.

An der Prager Börse schloss der Leitindex PX 0,17 Prozent schwächer bei 1053,08 Punkten. Die schwergewichtigen Aktien der Erste Group standen mit etwas mehr als 1 Prozent Minus unter Druck. Schlusslicht war aber die Telekomaktie von O2 Czech Republic mit einem Kursrutsch um 2,4 Prozent. Im Energiebereich dagegen gingen die Anteilscheine von CEZ mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent ins Wochenende./ste/APA/tih/he