PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) – Im Einklang mit den internationalen Aktienmärkten sind auch die Börsen in Mittel- und Osteuropa am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen.

In Budapest verlor der Leitindex Bux 1,08 Prozent auf 34 144,57 Punkte. Zu den wenigen Gewinnern zählten die Anteilsscheine von Masterplast, die um 2,4 Prozent auf 606 ungarische Forint zulegten. Der Baustoffhersteller steigerte seinen Nettogewinn im Auftaktquartal um 14 Prozent. Die Index-Schwergewichte der OTP Bank verloren 2,4 Prozent auf 8875 Forint. Richter gingen unverändert mit 6935 Forint aus dem Handel. Mol büßten 0,4 Prozent auf 1992 Forint ein.

An der Börse in Prag gab der Leitindex PX um 2,58 Prozent auf 858,96 Punkte nach. Wie auch in Ungarn gerieten in Tschechien die Bankentitel erneut unter starken Abgabedruck. So gaben die Notierungen der Ersten Group um 4,5 Prozent auf 492 tschechische Kronen nach. Komercni Banka sanken um 2,1 Prozent auf 503 Kronen und Moneta Money Bank ebenfalls um 2,1 Prozent auf 48,80 Kronen.

In Warschau fiel der Leitindex Wig-20 um 2,18 Prozent auf 1579,16 Punkte. CD Projekt verloren 2,5 Prozent auf 370 polnische Zloty. Auch andere Index-Schwergewichte wie PKO Bank Polski (minus 2,6 Prozent auf 20,75 Zloty) oder PKN Orlen (minus 2,2 Prozent auf 61,38 Zloty) schlossen in der Verlustzone.

In Moskau ging der RTS-Index mit Abschlägen von 0,67 Prozent bei 1102,98 Punkten aus dem Handel. Zu den größten Verlierern zählten die Anteilsscheine der Moskauer Börse (MOEX), die 8,2 Prozent auf 117,08 Rubel verloren./szk/APA/edh/men