BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) – Die Warschauer Börse hat zum Wochenbeginn kräftig zugelegt und die anderen großen Handelsplätze Osteuropas hinter sich gelassen. Aber auch die Aktienmärkte in Prag und Budapest meldeten leichte Kursgewinne. In Moskau ging es dagegen leicht abwärts.

Der Warschauer Wig-30 stieg um 0,70 Prozent auf 2880,75 Punkte. Der breiter gefasste Wig legte um 0,46 Prozent auf 64 755,22 Punkte zu. Hier stützten vor allem die Finanzwerte: Aktien der Bank Zachodni zogen um 2,7 Prozent an und Alior Bank verteuerten sich um 2 Prozent. MBank erhöhten sich um 1,5 Prozent und PKO Bank um 0,9 Prozent.

In Prag legte der Leitindex PX um moderate 0,10 Prozent auf 1059,11 Punkte zu. Starke Arbeitsmarktdaten konnten die Kurse nicht beflügeln. Die Arbeitslosigkeit in Tschechien ist Ende des dritten Quartals auf 3,8 Prozent gesunken. Bei den Einzelwerten legten die Papiere des Stromproduzenten Cez um 0,67 Prozent zu. Anteilsscheine der Erste Group verloren dagegen nach den jüngsten Aufschlägen 1,2 Prozent.

Der ungarische Leitindex Bux legte um 0,18 Prozent auf 38 008,75 Zähler zu. Marktteilnehmer verwiesen auf einen impulsarmen Wochenauftakt. Unter den Schwergewichten zeigten Gedeon Richter die auffälligste Kursveränderung. Die Pharmaaktie verbilligte sich um 1,44 Prozent. Am anderen Ende der Kursliste verteuerten sich Aktien des Mineralölkonzerns Mol um 0,95 Prozent.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index schloss 0,16 Prozent niedriger auf 1132,45 Punkte./ste/APA/bek/men