NEW YORK (dpa-AFX) – Nach ihrem starken Vortag haben die New Yorker Aktien-Indizes am Freitag Federn gelassen. Abermals beeinflussten die politischen Geschehnisse in Washington die Börsen, diesmal überwiegend negativ. Der Dow Jones Industrial sank zum Handelsschluss um 0,17 Prozent auf 24 231,59 Punkte. Kurzzeitig war der Leitindex sogar unter die Marke von 24 000 Punkten getaucht, die er am Vortag erstmals übersprungen hatte. Die Wochenbilanz ist glänzend: Der Dow legte um 2,9 Prozent zu.

Der breit gefasste S&P 500 verabschiedete sich am Freitag mit einem Minus von 0,20 Prozent auf 2642,22 Punkten ins Wochenende. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,43 Prozent runter auf 6337,87 Zähler. Damit fand die Vortageserholung nach dem Ausverkauf der Tech-Werte zur Wochenmitte erst einmal keine Fortsetzung.

Dass Donald Trumps früherer Sicherheitsberater Michael Flynn sich schuldig bekannt hat, das FBI im Zuge der Russland-Affäre belogen zu haben, belastete am Freitag die US-Börse zwischenzeitlich erheblich. Nach Meldungen, wonach die Republikaner im Senat inzwischen die notwendigen Stimmen für ein Durchwinken der von Präsident Trump geplanten Steuerreform hätten, dämmten die Indizes ihre Verluste dann aber ein./ajx/she