NEW YORK (dpa-AFX) – Die Handelssorgen haben die US-Anleger wieder fest im Griff. In einem sehr nervösen Markt rutschten die wichtigsten Aktienindizes am Montag zunächst stark ins Minus, bevor sie wieder ein Stück weit Boden gut machen konnten. Am Ende jedoch überwogen insbesondere bei den stark konjunkturabhängigen Technologiewerten die Verluste deutlich.

Auslöser des Kursrutsches war eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg. Diese hatte unter Berufung auf Kreise berichtet, dass sich die USA auf eine Belegung sämtlicher Importe aus China mit Zöllen vorbereiteten. Dies würde in Gang gesetzt, falls sich bei den geplanten Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping anlässlich des G-20-Treffens keine Lösung im Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern gefunden werde.

Der Dow Jones Industrial weitete seine am Freitag erlitten Verluste aus und büßte am Ende 0,99 Prozent auf 24 442,92 Punkte ein. Im Handelsverlauf hatte der US-Leitindex sein Minus seit dem Rekordhoch Anfang Oktober auf 10 Prozent ausgeweitet. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,66 Prozent auf 2641,25 Punkte nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 sackte um 2,02 Prozent auf 6713,90 Punkte ab. Er war zwischenzeitlich um rund 4 Prozent eingeknickt./la/he