FRANKFURT (dpa-AFX) – Ein von Anlegern ersehnter Befreiungsschlag für den deutschen Aktienmarkt lässt auch zu Beginn der neuen Woche auf sich warten. Ein Sprung des Dax über sein jüngstes Hoch knapp über 11 300 Punkte erscheint aktuell unwahrscheinlich. Der Leitindex schwankte kurz nach dem Handelsstart am Montag zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten und zeigte sich zuletzt prozentual unverändert mit 11 180,61 Punkten.

Der MDax , der Index für mittelgroße Unternehmen, rückte um 0,16 Prozent auf 23 785,18 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,07 Prozent auf 3168,88 Punkte nach.

"Mit angezogener Bremse" sei der Dax in den neuen Börsenmonat gestartet, sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba und das setze sich fort. Die zuletzt dominierenden Unsicherheiten, insbesondere mit Blick auf den Brexit und die weiterhin fehlende Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China dürften den Index erst einmal in Schach halten, erwartet er.

Von den Übersee-Börsen kamen ebenfalls kaum Impulse. In den USA hatte die Börse nach den am Freitag veröffentlichten starken Januardaten vom US-Arbeitsmarkt leicht zugelegt. An diesem Morgen gab es dann auch in Japan moderate Gewinne, doch die Festlandbörsen Chinas bleiben wegen des Neujahrsfestes die ganze Woche geschlossen./ck/mis